2013 war ein recht erfolgreiches Jahr, was meine Lesestatistik angeht. 24 Bücher haben ich förmlich verschlungen und viele Reihen angefangen bzw. beendet. Dieses Jahr stand vor allem im Zeichen der Jugendbücher. Auf der einen Seite habe ich mich wieder mit Eragon beschäftigt. Die Bücher waren einfach toll zu lesen. Ich konnte sie kaum aus der Hand legen. Doch auch Percy Jackson und seine Abenteuer haben mich ihn ihren Bann gezogen. Ich wurde förmlich in die Geschichte hineingesogen und hatte immer wieder das Gefühl, Teil der Geschichte zu sein. Außerdem habe ich nach langem Überlegen doch noch die Bis(s)-Reihe angefangen. Man muss ehrlich sagen, dass ich von dem ersten Film nicht sonderlich begeistert war und deshalb meine Vorurteile hatte. Doch schon nach ein Seiten war ich ganz anderer Meinung. Denn die Schreibweise war ebenso fesselnd wie spannend. So kann ich jetzt sagen, dass man in diesem Fall Film und Buch nicht vergleichen darf.
Enttäuschend für mich war die Fantasy-Saga "Das Lied von Eis und Feuer". Zuerst habe ich die auf den Büchern basierende Serie geschaut und mir gedacht, einen Versuch mit den Büchern sollte ich wagen. Doch schon nach 100 Seiten des ersten Bandes war ich schlichtweg gelangweilt. Mir gefiel der Schreibstil nicht, weshalb ich ziemlich schnell aufgab.
Außerdem konnte ich eine neue Art der Literatur für mich erschließen, die Dystopie. So fing ich an, "Die Tribute von Panem" und "Die Auserwählten" zu lesen. Ich kann nur sagen: WOW!!! Bücher zum Verschlingen. Eine ganz andere Art, sich mit dem Leben und der Gesellschaft zu beschäftigen. Gleichzeitig auch verstörend, da wahrscheinlich die Welt irgendwann so aussehen könnte.
Da ich schon lange ein London-Fan und seit einiger Zeit auch Sherlock Holmes Anhänger bin, entschied ich mich natürlich auch, diese Bücher zu lesen. Hier kam ich ehrlich gesagt noch nicht so weit. Aber das wird sich bald ändern. 2014 ist die Zeit der Deduktion gekommen und ich werde ein Teil davon sein.
Zu guter Letzt möchte ich noch kurz über meine kleine neue Sucht sprechen. Das Joggen...ihr mögt jetzt vielleicht denken, dass das doch nichts mit Büchern zu tun hat. Aber weit gefehlt. Ich habe begonnen, Achim Achilles' Anekdoten über das Joggen zu lesen und mir gleichzeitig zu Weihnachten neue Bücher schenken lassen. Auch diese sind für Anfang 2014 dran, denn ich habe nach dem ersten Buch bereits Blut geleckt.
Samstag, 4. Januar 2014
Donnerstag, 29. August 2013
Tintenwelt - Tintenherz
Meggie ist ein kleines, aufgewecktes Mädchen, dass furchtbar gerne Bücher liest. Oder besser noch, sie verschlingt diese förmlich. Diese Leidenschaft scheint sie von ihrem Vater, mit dem sie alleine lebt, geerbt zu haben. Denn auch er hat unzählige Bücher überall zu liegen; auf und unter dem Tisch, im Flur, unterm Bett. Doch ihre heile Bücherwelt wird gewaltig durcheinander gebracht, als eines Nachts Staubfinger auftaucht und ihren Vater Mo um Hilfe bittet. Denn wie sich später herausstellt, hat Mo durch seine Vorlesekünste unbeabsichtigt eine ganze Reihe von Buchcharakteren zum Leben erweckt. Staubfinger ist einer davon. Während er wieder zurück in seine alte Welt möchte, in die er auch hingehört, gibt es genügend Gegenspieler (vor allem den Bösewicht Capricorn), der nicht nur in der realen Welt bleiben möchte, sondern auch durch Mo und seine Fähigkeit, Charaktere aus Büchern herauszulesen, weitere Lebewesen heraufbeschwören möchte. Das all dies böse endet, kann sich bestimmt jeder denken. Denn während Mo sich weigert, weiter aus dem Buch vorzulesen, erfährt Meggie, dass auch sie die Fähigkeit dazu hat und somit eine potenzielle Vorleserin für Capricorn und seine üblen Pläne darstellt.
Cornelia Funke schafft es, durch ihre durchaus bildlichen Beschreibungen, den Leser in diese Welt mitzunehmen. Doch auch die genaue Darstellung und Ausarbeitung der einzelnen Charaktere; allen voran Meggie, Mo, Staubfinger und Capricorn; tragen dazu bei, dass sich der Leser richtig in die Geschichte einfühlen kann. Was mir vor allem gefällt, ist die zweite Welt eines Buches, die in der realen Welt plötzlich zum Leben erweckt wird und so erschreckend real wirkt. Denn die Buchfiguren sind keine eben solche mehr, sondern entwickeln ein Eigenleben, dass an die reale Welt angepasst ist.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es sprüht förmlich vor Kreativität und Energie und reißt den Leser förmlich mit. Gerade für kleine Leseratten und Bücherwürmer ist dieser erste Teil der Tintenwelt-Trilogie ein Augenschmaus.
"Tintenherz" - Cornelia Funke
Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: Oetinger Taschenbuch, Hamburg. 2.Auflage November 2010
ISBN: 978-3-8415-0012-0
Cornelia Funke schafft es, durch ihre durchaus bildlichen Beschreibungen, den Leser in diese Welt mitzunehmen. Doch auch die genaue Darstellung und Ausarbeitung der einzelnen Charaktere; allen voran Meggie, Mo, Staubfinger und Capricorn; tragen dazu bei, dass sich der Leser richtig in die Geschichte einfühlen kann. Was mir vor allem gefällt, ist die zweite Welt eines Buches, die in der realen Welt plötzlich zum Leben erweckt wird und so erschreckend real wirkt. Denn die Buchfiguren sind keine eben solche mehr, sondern entwickeln ein Eigenleben, dass an die reale Welt angepasst ist.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es sprüht förmlich vor Kreativität und Energie und reißt den Leser förmlich mit. Gerade für kleine Leseratten und Bücherwürmer ist dieser erste Teil der Tintenwelt-Trilogie ein Augenschmaus.
"Tintenherz" - Cornelia Funke
Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: Oetinger Taschenbuch, Hamburg. 2.Auflage November 2010
ISBN: 978-3-8415-0012-0
Dienstag, 27. August 2013
Teen Wolf - "die Werwölfe sind los" Teil 1
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| Quelle: www.wikicommons.com |
Schöpfer der neuen Serie ist Jeff Davis, der den Film als Grundlage nutzte. Doch hören nach den Eckdaten "Scott-Werwolf-Daric/Derek-Stilinski-Schüler-Sport-Durchschnittlichkeit" die Gemeinsamkeiten auch schon auf.
In Staffel eins geht es vor allem darum, dass sich Scott, nachdem er vom Werwolf gebissen wurde, mit seinen neuen Fähigkeiten vertraut machen muss. Dazu geht er eine Art Bündnis mit Derek ein, der auch ein Werwolf ist. Seinem besten Freund, Stiles, gefällt das natürlich gar nicht, denkt dieser doch, dass Derek seine eigene Schwester umgebracht hat. Kompliziert wird es, als sich Scott in Allison verliebt, die Teil der Werwolfjäger-Familie Argent ist. Da ist Ärger ja nur vorprogrammiert und so geht es in der ersten Staffel vor allem um den Kampf "Werwolf vs. Jäger". Aber auch der Alpha, der Scott verwandelt hat, mischt mit und es stellt sich heraus, dass dieser Dereks Onkel ist. Mit diesem hat aber auch Derek eine Rechnung offen und so eskaliert das Ganze zum Schluss.
Staffel zwei thematisiert vor allem Derek als Alpha, seine Rekrutierung eines Rudels und vor allem Scott, der versucht, sein Leben und sein Werwolf-Leben weiterhin zu kontrollieren. Klingt alles sehr einfach, ist es aber nicht. Denn als Derek Jackson in sein Rudel aufnehmen will, verwandelt sich dieser nicht wie erwartet in einen Werwolf. Grund dafür ist seine "fehlende" Identität und Bindung zu einer Familie, weshalb er sich in ein Kanima verwandelt, welches von außen kontrolliert wird und ungebändigt Menschen umbringt. Somit ist also wieder einmal Chaos in Beacon Hill, welches die Teenager lösen müssen. Zu allem Überfluss ist auch noch Allisons Großvater Gerard in der Stadt und macht erbarmungslos Jagd auf Werwölfe, frei nach dem Motto "Nicht fragen, nur töten!". Auch hier ist das Staffelfinale actiongeladen, doch schaffen es die jungen Werwölfe und Stiles, Gerard in die Schranken zu weisen und Lydia kann dafür sorgen, dass Jackson sich nun endlich in einen Werwolf verwandelt. Alle denken, dass jetzt doch alles geklärt sein müsste, doch leider ist dem nicht so. An Dereks Tür prangt ein riesiges Symbol, welches die Ankunft eines Alpha-Rudels vorhersagt.
Was in Staffel drei und vier geschieht, werde ich euch nach Erscheinen eben dieser beschreiben. Bis dahin bitte Geduld.
Teen Wolf
Produktionsland: USA, sei 2011
Genre: Mystery, Action, Fantasy, Drama
Idee: Jeff Davis
Samstag, 6. Juli 2013
Eragon - Der Auftrag der Ältesten
Der zweite Band der Eragon-Reihe schließt in seiner Handlung direkt an "Das Vermächtnis der Drachenreiter" an. Die Schlacht um Tronjheim ist beendet und die Urgal konnten erfolgreich in die Flucht geschlagen werden. Doch schon kurze Zeit später muss sich Nasuada, Tochter des Ajihad, mit ihrer neuen Position als Anführerin über die Varden und Eragon mit dem Verlust seines Freundes Murtagh konfrontiert sehen. Es deutet alles darauf hin, dass ein Kampf gegen Galbatorix unausweichlich wird und deshalb machen sich die Varden auf den Weg nach Surda, um dort ein Bündnis mit dem dort herrschenden König Orrin einzugehen. Zur gleichen Zeit macht sich Eragon mit Saphira und Arya auf den Weg nach Ellesmera, um dort seine Ausbildung zum Drachenreiter zu beginnen. Langsam aber sicher lernen Drache und Reiter eins zu werden, was für die bevorstehende Schlacht unabdingbar ist. Dabei erfährt er unbeschreibliche Dinge und reift langsam zu einem Mann heran. Doch auch am anderen Ende von Alagaesia tobt ein Kampf; Roran gerät mit seinem Dorf zwischen die Fronten des Imperiums und dessen Suche nach Eragon und Saphira. Aus Verzweiflung sieht das Dorf keine andere Möglichkeit, als sich den Varden anzuschließen und langsam gegen Uru'baen vorzugehen.
Dieser Teil zeichnet sich durch die drei verschiedenen Handlungsstränge von Eragon, Nasuada und Roran aus. Alle drei stehen zu gleichen Teilen in dieser Geschichte und man merkt von Kapitel zu Kapitel, wie sich die Charaktere durch ihre Herausforderungen im Verlauf der Geschichte weiter entwickeln. Obwohl Eragon der vorrangige Hauptakteur zu sein scheint, nehmen auch die anderen beiden wichtige Rollen ein. Durch unterschiedliche Erzählweisen schafft es der Autor, den Charakteren Leben einzuhauchen und ihre Individualität herauszustellen. Einem Leser wir schnell klar, um wen es sich bei einer Personenangabe oder einer Beschreibung von Gefühlen handelt. Während Roran aus tiefster Liebe zu Katrina agiert und sein ganzes Dasein systematisch auf ein Leben mit ihr ausrichtet, entscheidet Eragon meist aus dem Bauch heraus. Er hat viele Fragen, die sein Lebensbild formen sollen. Nasuada als dritte treibende Kraft handelt vor allem rational, was aus dem frühen Ableben ihres Vaters basiert.
Auch dieser Teil ist durchaus lesenswert. Der Leser wird immer tiefer in die Welt von Eragon gezogen. Es fällt sehr leicht, sich an das Fantastische zu gewöhnen. Nach einer kurzen Weile schon beginnt man, zu glauben und sich in dieser Welt zu sehen. Durch anschauliche Erzählung und eine belebende Sprache kann man das Buch nur schwerlich weglegen und liest weiter und weiter.
"Eragon. Der Auftrag des Ältesten" - Christopher Paolini
Gebundenes Buch, 800 Seiten
Verlag: cbj Verlag, München. 1. limitierte Sonderausgabe 2009
ISBN: 978-3-570-12804-6
Dieser Teil zeichnet sich durch die drei verschiedenen Handlungsstränge von Eragon, Nasuada und Roran aus. Alle drei stehen zu gleichen Teilen in dieser Geschichte und man merkt von Kapitel zu Kapitel, wie sich die Charaktere durch ihre Herausforderungen im Verlauf der Geschichte weiter entwickeln. Obwohl Eragon der vorrangige Hauptakteur zu sein scheint, nehmen auch die anderen beiden wichtige Rollen ein. Durch unterschiedliche Erzählweisen schafft es der Autor, den Charakteren Leben einzuhauchen und ihre Individualität herauszustellen. Einem Leser wir schnell klar, um wen es sich bei einer Personenangabe oder einer Beschreibung von Gefühlen handelt. Während Roran aus tiefster Liebe zu Katrina agiert und sein ganzes Dasein systematisch auf ein Leben mit ihr ausrichtet, entscheidet Eragon meist aus dem Bauch heraus. Er hat viele Fragen, die sein Lebensbild formen sollen. Nasuada als dritte treibende Kraft handelt vor allem rational, was aus dem frühen Ableben ihres Vaters basiert.
Auch dieser Teil ist durchaus lesenswert. Der Leser wird immer tiefer in die Welt von Eragon gezogen. Es fällt sehr leicht, sich an das Fantastische zu gewöhnen. Nach einer kurzen Weile schon beginnt man, zu glauben und sich in dieser Welt zu sehen. Durch anschauliche Erzählung und eine belebende Sprache kann man das Buch nur schwerlich weglegen und liest weiter und weiter.
"Eragon. Der Auftrag des Ältesten" - Christopher Paolini
Gebundenes Buch, 800 Seiten
Verlag: cbj Verlag, München. 1. limitierte Sonderausgabe 2009
ISBN: 978-3-570-12804-6
Donnerstag, 30. Mai 2013
Arrow - der Robin Hood der Moderne
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| Quelle: www.dc.wikia.com |
Die Storyline basiert auf dem Comic "Green Arrow" aus dem DC-Universum, welcher 1941 das erste Mal in den USA erschien. Oliver Queen schlüpft in diesem Comic in die Rolle eines modernen Robin Hood, der die Reichen und vor allem Korrupten zur Rechenschaft ziehen will. Dabei verfolgt er natürlich auch sein eigenes Ziel, alle Verfehlungen seines Vaters wieder gut zu machen und die Stadt wieder vom Bösen zu befreien.
Mich hat diese Serie schon nach einer Folge total in den Bann gezogen. Die Zusammenstellung des Casts, die einzelnen Storylines und auch die Dialoge zwischen den Charakteren sind einfach klasse und ich kann mich daran nicht satt sehen. Außerdem finde ich es sehr interessant durch die Flashbacks einen Eindruck vom Gemüts- und Emotionszustand von Oliver Queen zu bekommen. Durch eben diese Rückblicke erfährt man sehr gut, warum er ein Rächer der Guten und wie er zu seinen Kampffähigkeiten gekommen ist. Außerdem weiß man nie genau, wie es weitergeht und eigentlich dreht sich die Story-Spirale nur immer weiter nach oben. Alles scheint so, dass sich die Story bis zum ersten Staffelfinale zuspitzt und ich bin jetzt schon gespannt darauf.
Arrow
Produktionsland: USA, seit 2012
Genre: Krimi, Mystery, Science-Fiction, Action, Drama
Idee: Marc Guggenheim, Greg Berlanti, Andrew Kreisberg
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